Test: Geheimakte Tunguska Eine Frau geht ihren Weg
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von: Dario Langner |
Von wegen, die Blütezeit der Adventures ist vorbei. Mit Geheimakte Tunguska zeigt ein deutsches Entwicklerteam, dass Adventures auch heute noch nichts von ihrem Charme verloren haben. Warum das so ist, lesen Sie in unserem Test.
Unerklärliches im Jahre 1908
Am 30. Juni 1908 gibt es in Sibirien in der Nähe des kleinen Flusses Tunguska eine gewaltige Explosion. In einem Umkreis von rund 30 km werden sämtliche Bäume entwurzelt, in einem Gebiet von etwa 2.000 km² werden über 60 Millionen Bäume umgeknickt, und noch in 500 km Entfernung ist das Beben zu spüren. 3 Tage lang ist es in Europa so hell, dass man nachts auf der Straße Zeitung lesen kann.
Was der Auslöser für dieses phänomenale Ereignis war, ist bis heute ungeklärt. Manche gehen von einem Asteroiden aus, einige glauben, dass ein UFO abgestürzt ist. Dass bis heute kein Krater oder Überreste gefunden wurden, macht die ganze Sache nur umso mysteriöser.
Geheimakte Tunguska nimmt sich, wie der Name schon sagt, dieses Ereignis zur Brust und strickt eine unglaublich spannende Geschichte daraus.
Auf der Jagd
Alles beginnt damit, dass unsere Heldin Nina Kalenkow ihren Vater von der Arbeit in einem kleinen Naturkundemuseum in Berlin abholen will. Doch statt ihres Vaters findet sie dort nur ein verwüstetes Büro vor.
Was ist passiert? Wurde ihr Vater entführt? Und wenn ja, warum? Diese Fragen gilt es als Nina Kalenkow zu klären. Dabei führt das Spiel die Heldin und damit auch den Spieler ganz schön in, der Weltgeschichte herum. Angefangen von Berlin und Moskau, über Kuba und Irland bis in die Antarktis geht die Reise. Dabei steht unsere Heldin aber nicht ganz alleine da. Bereits ganz am Anfang macht Nina die Bekanntschaft des jungen Museumsmitarbeiters Max Gruber, der sie von da an begleitet.
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