Test: Space Siege Monotonie im Alll
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von: Frank Keilacker |
Chris Taylor verabschiedet sich mit „Space Siege“ von den Fantasy-Wurzeln eines „Dungeon Siege“ und verlagert die Rollenspiel-Action in den Weltraum. Was sich sonst noch alles verändert hat, erfahren Sie in unserem Test.
Linear wie eine Gerade
„Space Siege“ erzählt eine Sci-Fi-Story, die kaum bekannte Klischees ausspart und so auch wenig glaubwürdig vermittelt wird. Die Menschheit wird von der Alienrasse der Kerak praktisch ausgerottet, nur einige wenige Überlebende können an Bord von Evakuierungsschiffen gehen. Einer von diesen ist der Robotikspezialist Seth Walker, der quasi im Alleingang die auch dort eindringenden Invasoren wieder vom Raumschiff werfen muss. Dabei kommen ihm zudem auch noch Cyborgs in den Weg, die anscheinend unabhängig von den Aliens interagieren. Die Hintergrundinfos zum Universum werden durch die optional findbare Pads vermittelt, auf denen die bereits Verstorbenen einige letzte Nachrichten aufgezeichnet haben.
Im Spiel selbst geht es mit Walker auf diversen Missionen quer durch das Raumschiff, dessen einzelne Gänge sich nur gering unterscheiden. Dabei kann man zwar gelegentlich zu bereits besuchten Orten zurückkehren, das Spielgeschehen selbst erfolgt aber streng linear. So öffnen sich versperrte Türen beispielsweise erst nach dem Auslösen geskripteter Ereignisse. Das Hauptaugenmerk während der Erkundungstouren liegt auf dem Kampf, für den insgesamt zehn verschiedene Waffen gefunden werden können, die sich mit Upgradeteilen verbessern lassen. Diese Teile sind gleichzeitig Währung als auch so etwas wie Erfahrungspunkte. So darf man diese entweder zur Optimierung von Waffen, dem HR-V oder der eigenen Rüstung sowie zum Kaufen von Medikits, Granaten oder diversen Fallen nutzen.
Zum Glück ein Freund: HR-V
HR-V? Dies ist ein Kampfroboter, den der Spieler recht schnell zum Anfang des Spiels erhält und der später fast die mächtigste Kreatur darstellt. Dabei kann der Spieler ihm Anweisungen erteilen, um ihn einen bestimmten Fleck angreifen zu lassen oder ihn zu einer bestimmten Stelle zu bewegen.
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