Test: Metal Gear Solid 4

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Test: Metal Gear Solid 4
Machs noch einmal, Snake


von: Markus Biering

Metal Gear Solid, das absolute Zugpferd der Playstation, will mit dem vierten und letzten Teil endlich die wahre Geschichte von Snake, Ocelot, Eva und Co aufdecken. Kann die schleichende Schlange auch auf der Playstation 3 für Begeisterung sorgen? Wir haben uns in unser Testzimmer eingeschlossen und Solid Snake auf seiner letzten Reise begleitet und eins vorweg: Wir werden es nie vergessen.

Mit dem vierten Teil der Metal Gear Reihe schließt sich ein legendäres Spiele-Kapitel. Noch einmal schleicht der alternde Snake durch unzählige Schächte und zeigt noch mal was er alles drauf hat. Dabei jagt er so ziemlich alles in die Luft, was ihm in die Quere kommt, und das ist wahrlich eine ganze Menge. Von Anfang wird man vom Spiel gefesselt und will am liebsten nicht mehr aufhören. Aufgeteilt in fünf verschiedenen Akten bringt Metal Gear Solid 4 die PS3 zum Kochen.

Als Spieletester sollte man ja immer ein wenig neutral bleiben, aber was Metal Gear-Schöpfer Kojima da produziert hat, ist wahrlich ein Videospiel-Highlight der ersten Güte. Ja, ich gebe zu: Bei mir sind tatsächlich ein paar Tränen am Ende geflossen. Zwar besteht das Spiel aus gefühlten 20 Stunden Zwischensequenzen, davon will man aber keine einzige verpassen. Doch worum dreht es sich eigentlich im vierten Teil? Snake wurde mit einem Virus infiziert, der ihn leider nicht mehr lange leben lässt. Sein ehemals stahlharter Körper wird schwächer und schwächer und nur mit Mühe und Not kann Snake sich durch die Missionen robben. Unterwegs trifft er neben Meryl und Johnny auch noch auf Raiden und viele andere bekannte Gesichter der Serie.

Natürlich steht euch der gute alte Octaton wie immer zur Seite und hat sogar einen neuen Roboter für euch gebaut. Und auch Octacon, der sonst eigentlich immer eher im Hintergrund weilte, wird später im Spiel eine bedeutende Rolle einnehmen, holt schon mal die Taschentücher raus. Nach einiger Zeit werdet ihr auch auf den Waffenhändler Drebin treffen, und der hat wahrlich Hammerwaffen in seinem Sortiment. Für gefundene Waffen oder Munition gibt es so genannte Drebin-Punkte, die im Menü für Waffen bzw. Munition ausgegeben werden können. Manche Boss-Gegner lassen sich auch nur mit bestimmten Waffen erledigen, aber meistens ist der Raketenwerfer immer die richtige Entscheidung. Das Spielprinzip lehnt sich im Großen und Ganzen an die alten Teile der Serie an und man findet sich sehr schnell zurecht. Neben Schleichen und Ducken gibt es aber auch jede Menge Gegner, die erledigt werden müssen, und die können auch mal meterhoch sein oder gewaltige Flügel haben. Was am Anfang ein wenig langatmig daherkommt, nimmt später immer mehr Fahrt auf und wird zum absoluten Action-Trip. Man will Solid Snake einfach nicht mehr aus den Augen lassen.

Optisch ist der letzte Teil eine wahre Augenweide, auch wenn manche Levels ein wenig trist daherkommen. Die Zwischensequenzen haben absolutes Hollywoodformat und treffen den Spieler genau dort, wo es sein soll. Besonders die meterhohen Geckos sehen atemberaubend aus. Die Bossgegner sind nicht wirklich übermächtig, obwohl sie hin und wieder mal für Kopfzerbrechen sorgen. Mit der richtigen Taktik sind aber auch die schnell Geschichte und die Geschichte kann ihren Lauf nehmen. Besonderes Liquid wird euch immer wieder über den Weg laufen, aber allzu viel wollen wir ja hier auch nicht verraten. Wir haben das Spiel durchgespielt und waren am Ende sichtlich fertig, es gibt doch tatsächlich draußen so etwas wie Sonnenlicht. Ein Epos, ein Blockbuster, ein Knaller - man kann tausend Worte dafür finden. PS3-Besitzer sollten bzw. müssen schon fast einmal Metal Gear Solid 4 gespielt oder zumindest gesehen haben. Für Anfänger wird das Spiel sicherlich alles andere als ein Zuckerschlecken sein, da es schon ein wenig kompliziert daherkommt. Kenner der Serie werden sich aber von Anfang wie zu Hause fühlen und Solid dabei helfen, so schnell wie möglich den wahren Grund des Geschehens herauszufinden. Selbst eine Puppe wird später zu einer unglaublichen Waffe und die Sixaxis-Steuerung darf benutzt werden, um den Boss-Gegner platt zu machen. Auch die Sprüche in den Zwischensequenzen sind absolut genial und sorgen für jede Menge Lacher. So fordert euch Octacon auf die Disc zu wechseln, um dann festzustellen, dass es ja mittlerweile die PS3 gibt und das ganze auf Blu-Ray-Disc gepresst wurde. Auch ein Bossgegner wundert sich, dass die Memorycard und die Vibrationsfunktion des Controllers nicht mehr funktionieren - genial gemacht.
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Kommentare zum Artikel

Metal Gear for Prez.von BladetheDaywalker, am 10.09.2008, 09:05
Habe die ersten 3 Teile Quasi Verschlungen.
Schade das der neue nur für die PS3 kommt allerdings überlege ich ernsthaft mir für dieses Spiel eine zuzulegen.
von Unregistrierter User, am 21.09.2008, 16:26
ã¯ã„。
von Unregistrierter User, am 23.09.2008, 15:21
検討ã«å€¤ã™ã‚‹ã€‚
von Unregistrierter User, am 23.09.2008, 15:23
ã ã¨æ€ã‚ãªã„?
von Unregistrierter User, am 23.09.2008, 16:29
ã ã¨æ€ã‚ãªã„?
von Unregistrierter User, am 23.09.2008, 17:22
よã練られãŸã€‚
von Unregistrierter User, am 27.09.2008, 13:51
本当ã«ã„ã„ã§ã™ã­ã€‚
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