Test: Rainbow Six Vegas 2 Besser spät als nie?
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von: Herr M |
Las Vegas, die "City of Entertainment", wird von Terroristen bedroht? Seit 2006 hat dieses Szenario aus Glamour und Gefahr nichts von seiner Faszination verloren. Mit Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas 2 wird nun, knapp eineinhalb Jahre später, das offene Ende des äußerst erfolgreichen ersten Teils abgeschlossen.
Erzählt wird die Geschichte parallel zum Vorgänger, d.h. sie spielt 5 Jahre vor, während und nach den Ereignissen des ersten Ablegers und versucht so, Storylücken zu schließen.
Als Rainbow-Mitglied Bishop - als Neuerung wahlweise männlich oder weiblich - befehligt man wieder eine Auswahl der Kollegen Jung Park, Michael Walters, Gabriel Nowak und Logan Keller.
Noch bevor die erste Patrone abgefeuert ist, hat man nach wie vor bei den Charaktereinstellungen die Möglichkeit, mittels der Live Cam optional sein eigenes Konterfei auf den Spielcharakter zu übertragen und so, nach der Wahl des Geschlechts, die Figur noch weiter zu personalisieren. Wer das nicht möchte, kann sich wieder aus einem reichlichen Sortiment bedienen, um seinen Charakter individuell auszustatten.
Gemeinsam ist man stark
Der erste Einsatz führt das Team Rainbow im Jahr 2005 in die in Frankreich gelegenen Pyrenäen. Bishop hat unter seiner Leitung Logan Keller und Gabriel Nowak, die gerade erst auf Empfehlung von Ding Chavez der Rainbow-Einheit beigetreten sind. Das Team wird in das Szenario eines wissenschaftlichen Observatoriums in verschneiten und eisigen Höhen versetzt, wo Geiseln befreien werden müssen.
Danach geht es weiter im Las Vegas des Jahres 2010. Wieder leitet Bishop das Rainbow Team, diesmal stehen ihm Jung Park, ein koreanischer Elektronikspezialist und Michael Walters, Experte für schwere Waffen und Sprengstoff, zur Seite. Zur Story selbst sei nur gesagt, dass die Geschehnisse von vor fünf Jahren sich auswirken werden. Hier bemerkt man den das Vorgängerspiel stark umspannenden Zeitraum.
Sich der Gegner zu erwehren ist im Hinblick auf den Vorgänger merklich schwerer geworden. Den Terroristen stehen Thermal- und Night-Vision sowie Schilde zur Verfügung und die Reaktionen sind stets unterschiedlich, so dass man immer wieder neu gefordert wird.
Die Rücksetzpunkte sind in Form von Checkpoints sehr fair gesetzt. Sollte man mehrfache Anläufe brauchen, um eine Passage zu bewältigen, bleiben einmal erledigte Gegner tot und man findet, ggf. auch mehrfach, seine eigene Waffe am Ort des Sterbens wieder. Von diesen Schießprügeln sind elf neue hinzugekommen, jede mit ihrem ganz individuellen Handling.
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