Test: Call of Duty 4: Modern Warfare So schön kann Krieg sein
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von: Frank Keilacker |
Mit der Lee-Enfield über der Schulter auf Nazi-Jagd? Nicht mit ?Call of Duty 4?, das erstmals in der Reihe die Geschichte des Zweiten Weltkriegs hinter sich lässt und aktuelle Bedrohungen in den Mittelpunkt stellt. Ob sich der Ausflug in die Moderne für jeden Spieler lohnt, verraten wir in unserem Test.
Um die Welt gegen den Terror
Wie bei jedem ?Call of Duty?-Teil erfolgt eine strikte Trennung zwischen Einzel- und Mehrspielermodus, ein Wechsel zwischen den beiden startet sogar das Spiel neu. Im Einzelspielermodus ist der Spieler als Soldat der britischen Spezialeinheit SAS sowie als Marine unterwegs. Mit einem Hindernisparcours am Anfang wird der optimale Schwierigkeitsgrad ermittelt, jeder Spieler kann sich aber trotzdem für jede der vier Stufen entscheiden. Von ?Rekrut? bis ?Veteran? ist für jeden etwas dabei, erfahrenere Spieler sollten für eine leichte Herausforderung allerdings mindestens auf ?Soldat? anfangen.
Das Einsatzgebiet sind ein ungenanntes arabisches Land, Russland und Aserbaidschan. Sämtliche Missionen sind dabei durch eine packende Story miteinander verknüpft, die aufgrund ihrer atmosphärischen Dichte niemanden kalt lassen wird. Selbst in Zwischensequenzen erlebt man immer wieder Details aus der Ich-Perspektive, beispielsweise ganz zu Anfang aus Sicht eines Hinrichtungs-Kandidaten. Und auch ansonsten hebt sich die Geschichte wohltuend von anderen Genre-Vertretern ab, mehr Details über den überraschenden Handlungsverlauf sollen hier nicht verraten werden.
Die Missionsziele sind fast immer klar gesteckt, im Notfall folgt man einfach seinen Kameraden. Wie in den Vorgängern ist man bei ?Call of Duty 4? nicht allein unterwegs, als Mitglied einer Soldateneinheit kann man immer auf den Rückhalt seiner Kollegen zählen. Diese sind teilweise am Anfang so gut, das man selbst kaum einen Schuss mehr abzufeuern braucht, gegen Ende des Spiels muss man aber deutlich aktiver werden. Leicht negativ fällt auf, dass es anscheinend wieder geskriptete Stellen gibt, bei denen dauernd Gegnernachschub kommt, solange man nicht bis zu einem bestimmten Punkt vorrückt.
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