Test: Infernal Eine feurig heiße Reise!
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von: Florian Wittling |
Wem es schon immer zu wider war den guten Samariter zu spielen und dabei die Menschheit, die Welt, die Galaxie etc. zu retten, der kommt jetzt endlich auch zum Zuge. Der große Boss im Himmel, nennen wir ihn mal Gott, hat sein Spielchen zu weit gespielt. Sein einstiger Getreue und Liebling, Luzifer, hat die Hörner gestrichen voll und wer dient als Rache-Werkzeug denn besser als ein ehemaliger Agent des Big Boss. Der Elite Ex-Agent der himmlischen Task Force Etherlight, Ryan Lennox, hat es sich mit seinen Kollegen verscherzt. Die Schuld daran trägt die Frauenwelt, (war da nicht schon mal was mit dem Garten Eden oder so ähnlich?) auf die sich der Antiheld zu sehr eingelassen hat. Der Himmel will also den Kopf des einstigen Helden auf einem Silbertablett sehen. Doch wer will schon Kopflos durch die Welt gehen? Leichtes Spiel also für den Belzebub, der fix einen Pakt mit Ryan Lennox schließt. Lesen Sie bei uns, wie sich der Engeljäger so schlägt und ob die Hölle eine Chance auf den Spiel-Charts Himmel hat.
Schon zuviel verraten
Das Spiel beginnt gleich mit einem himmlischen Posaunenschlag: Ryan Lennox wird Opfer eines Verrates von ganz ?Oben? und muss sich eines Attentats erwehren. Schnell schlüpfen Sie als Spieler in die Rolle des höllischen Rächers - übrigens wird hier die 3rd Person-View benutzt - und erwehren sich Ihrer Haut. Etwas Tiefe bekommt das Geballere durch die Möglichkeit, sich an Wände heranzudrücken und um Ecken schielen zu können. Das erleichtert die Erlösung der Engel um so einiges. Nicht nur das Sie dadurch etwas taktisches Geschick benötigen, sondern auch packende Gefechte werden so Kinoreif inszeniert. Deckung heißt hier aber nicht Sicherheit. Die KI reagiert auf das Verschanzen logisch und heizt Ihnen so durch Flankenangriffen und Speerfeuer ordentlich ein. Die himmlischen Agenten haben immerhin vom Besten gelernt, dem Gott des Zorns und der Zerstörung. Die ersten Gefechte werden noch mit ganz simplen achso irdischen Ich-puste-dir-die Birne-Aus?Waffen, wie einer 9mm oder MPs, ausgetragen. Opfer der biblischen Konfrontation können daher erst nur nach Schiesseisen durchsucht werden. Keine Angst, die teuflisch-infernalen Kräfte kommen noch! Nach ein paar Magazinen und einem Haufen toter Flügelmänner ist es dann endlich soweit: Ryan darf sammeln gehen. Ab jetzt geben die Opfer eine Menge an Items, Mana, Lebenskraft und die diabolischen Kräfte preis. Das Motto lautet also, ran an die Buletten, ääähh Leichen. Es sollte tunlichst vermieden werden seine Opfer einfach links liegen zu lassen. Die Gefechte sind teilweise sehr Mana- und Healthpointlastig. Wer das plündern vergisst, geht schnell in die ewigen Jagdgründe ein. Ganz nach dem bekannten Slogan, ?Entdecke die Möglichkeiten?, erfährt Ryan und damit Sie als Spieler immer mehr von sich selbst. Was nichts anderes bedeutet wie, immer neue Spezialfähigkeiten werden freigeschaltet und somit erreicht der Charakter ungeahnte und -gebändigte Macht.
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