Vorschau: Civilization IV: Colonization Remake des 94er Modells
|
von: Florian Wittling |
Der Klassiker aus dem Jahre 1994 bekommt ein Remake. Der für viele beste Teil der Civ-Serie wird von Publisher 2k Games rundumerneuert und den Fans dann ab dem 25. September präsentiert.
Das Spiel anno 1994 war deshalb so beliebt, weil der Kolonialismus und später der Imperialismus, wie der Titel schon andeutet, im Fokus stand. Im „normalen“ Civ konnten Sie 4000 v.Chr. die Geschicke eines Volkes lenken, dabei ging das Zeitalter der Entdeckungen und Eroberungen ein wenig unter. Das Remake anno 2008 soll den Flair des 94er Jahrgangs wiedererwecken. Gelingt dieses Vorhaben?
Die neue Welt
Wie der Titel unschwer erahnen lässt, begrenzt sich Colonization auf den Zeitraum der europäischen Übersee-Expeditionen. Die Reise beginnt mit einem Schiff voller Menschen und Material, Kurs ist die neue Welt. Einmal angekommen, wird die erste Kolonie aus dem Boden gestampft und das Territorium abgesteckt und gesichert. Um sich Land und damit Ressourcen sichern zu können, müssen Sie möglichst schnell weitere Städte gründen.
Dass Expandieren eine heikle Angelegenheit ist, wissen Sie als Eroberer natürlich. Die gelobte neue Welt ist bevölkert von Ureinwohnern, denen Ihre Gier gar nicht passt. Aber auch die anderen europäischen Großmächte wollen ein Stück, am besten das größte, vom Kuchen haben. Dass die Vielzahl an Interessen nicht zwangsläufig in einem Krieg münden muss, dass wissen alle Civ-Spieler. Auch in Colonization steht die Diplomatie an erster Stelle. Bündnisse mit Kolonien und Eingeborenen sind der Grundpfeiler für schnelles Wachstum und Expansion.
Das Mutterland will von den Reichtümern der neuen Kolonien natürlich profitieren. Also wird Tribut von Ihnen eingefordert, der kontinuierlich ansteigt. Ganz im Sinne der Historie können Sie entscheiden, ob Sie weiterhin am Rockzipfel des weit entfernten Mutterlands hängen wollen, oder ob Sie sich für unabhängig erklären. Nur sollten separatistische Gedanken erst später zum tragen kommen, denn die Heimat ist nicht erfreut über soviel Freigeist und vertritt ihre Interessen mit militärischem Nachdruck.
|



|